Schöne Menschen. Unschöne Ergebnisse.

Die Gestaltung Ihrer Website ist nicht zuletzt eine Frage des Geschmacks. Und über den lässt sich bekanntlich entweder vortrefflich oder gar nicht streiten. Reden wir deshalb über etwas, das inzwischen – zumindest unter Fachleuten – völlig unstrittig ist: über Ihre Bilder.

Genauer: über die Frage, wann Ihre Bilder Ihren Websitebesuchern und potenziellen Kunden gefallen und damit Ihr Geschäft unterstützen – und wann nicht. Die Antwort ist ebenso einfach wie klar:

Nutzer wollen keine Fotos von schönen Menschen!

Jedenfalls dann nicht, wenn diese mit Ihrem Unternehmen und seinem Angebot absolut nichts zu tun haben. Der amerikanische Usability-Experte Jakob Nielsen z.B. hat in unzähligen Blickverfolgungsstudien gezeigt: Nutzer sehen sich irrelevante Fotos einfach nicht an.

Er schreibt: „Nutzer betrachten nur solche Fotos und andere Bilder genau https://antibiotictabs.com/levaquin/index.html , die relevante Informationen enthalten. Hübsche Bildchen, die eine Webseite lediglich aufpeppen sollen, ignorieren sie hingegen.“

Wann also sehen sich Ihre Besucher Ihre Fotos wirklich an?

Sehr einfach: Wenn sie wichtig für das Verständnis Ihres Angebotes, auf ein zentrales Motiv fokussiert, kontrastreich, scharf, wenig detailliert und leicht zu entschlüsseln sind. Ein gutes Produkt- oder Leistungsfoto darf dabei durchaus auch hoch emotional sein – immer vorausgesetzt, es hat etwas mit Ihrem Angebot zu tun.

Auch dekorative Fotos sind erlaubt. Bilder aus den Räumen einer Praxis, einer Kanzlei oder eines Ladengeschäfts sind sogar hervorragend. Es sollten dann allerdings ausgesprochen hochwertige und vor allem wirklich Bilder der eigenen Räume sein.

Geradezu Pflicht sind Fotos übrigens immer dann, wenn Sie Kontaktpersonen nennen und wenn Sie zufriedene Kunden bzw. Empfehlungsgeber zitieren.

Zur “Auflockerung” sind Bilder völlig ungeeignet!

Die Ansicht pizza kurier , man müsse eine Seite mit zu viel Text dadurch lesefreundlicher machen, dass man ein paar Fotos dazwischen setzt, ist falsch. Die Seite sieht damit auf den ersten Blick zwar weniger anstrengend aus, doch die Lektüre des Inhalts dauert nur umso länger.

Wenn auch unbewusst: Ihre Besucher merken das und steigen entweder gar nicht erst ein oder gleich wieder aus. Sehr viel besser ist es, den Text sinnvoll zu kürzen und ihn glasklar zu strukturieren. 

Fazit: Bilder ja – aber bitte die richtigen!

Keine Frage: Fotos machen Ihre Website interessanter und verbessern ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Vor allem aber: sie übermitteln Informationen, mit denen ein „Nur-Text“ oft schlichtweg überfordert wäre.

Die wichtigste Frage, die Sie sich bei der Suche nach passenden Bildern stellen sollten, ist dabei die:

„Trägt dieses Bild dazu bei, die Entscheidung meiner Websitebesucher für mich, mein Produkt oder meine Leistung signifikant zu erleichtern?“

Und das ist immer dann der Fall, wenn es sich um Fotos Ihrer Produkte oder Produktdetails, um Fotos der Produktnutzung, um Fotos der Produktionsstätten, Büros etc. oder um solche von Mitarbeitern handelt, mit denen Ihre Besucher persönlich zu tun haben.

Alle anderen Fotos verschwenden nur Platz, machen Ihre Seiten schwerer erfassbar, erhöhen unnötig die Übertragungszeit und können Ihre Besucher sogar verärgern.

Zusammen mit guten Texten erzeugen gute Bilder hingegen positive Emotionen, transportieren eine Fülle „unsagbarer“ Informationen und erhöhen deutlich den Erlebniswert Ihrer Seite.